Nicht a-has letztes Wort

Nicht a-has letztes Wort

Während des Konzert-Aufenthaltes in München gab Paul der norwegischen Zeitung Aftenposten ein Interview und sprach unter anderem über eine mögliche Zukunft von a-ha. In den vergangenen Wochen hatte die Veröffentlichung eines Interviews von Morten mit der Zeitung Blick für Verwirrung gesorgt und a-ha zu einer öffentlichen Stellungnahme bewegt.

Das ist es noch nicht gewesen. Dies ist keine Abschiedstournee. Wir promotet das Album. Irgendwann werden wir wohl für weitere Verrücktheiten zurückkommen.

Paul Waaktaar-Savoy

Darin wurde der Sänger unter anderem mit den Worten zitiert, er würde die Arbeit mit a-ha nicht länger als spirituell erfüllend empfinden und die Unterstützung sowie die Aufmerksamkeit der Fans wenig schätzen. Morten stellte dieser Darstellung gegenüber klar, dass er über die Möglichkeit eines weiteren Albums gefragt wurde. Seine Antwort bezog sich dabei auf die zeitraubende Natur dieser Arbeit. Darum sei es unabdingbar, dass jeder mit ganzem Herzen dabei ist um diesen Prozess [die Entstehung des Albums] zu durchstehen. Aber diese Aussage sei nichts Neues für diejenigen, die a-ha schon lange begleiten würden. Zusammen ein Album zu machen, sei eine Herausforderung für alle.

Und auch die Darstellung, dass jemand aus der Band die Fans und deren Unterstützung nicht schätzen würde, kann so nicht stehen gelassen werden. Viele Fans haben in den vergangenen Wochen Autogramme erhalten und Fotos machen können. All diese Aufmerksamkeit, so möchte Morten richtigstellen, kann jedoch auch manchmal ermüdend sein. Aber er wollte nicht erreichen, dass sich Fans verkannt oder traurig fühlen.

Ich genieße unsere Zeit auf der Bühne in diesen Tagen in vollen Zügen. Und ich bin – aus gutem Grund – sehr stolz darauf, was wir gemeinsam erreicht haben.

Morten Harket

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